Umwidmung der Hildesheimer Mackensen-Kaserne: Gründerzeitliches Fassadenbild budgetschonend umgesetzt

Umwidmung der Hildesheimer Mackensen-Kaserne: Gründerzeitliches Fassadenbild budgetschonend umgesetzt

Realisierte Objekte

Umwidmung der Hildesheimer Mackensen-Kaserne: Gründerzeitliches Fassadenbild budgetschonend umgesetzt

Foto (Header): © VANDERSANDEN

Die Umgestaltung des ehemaligen Kasernengeländes in Hildesheim zum modernen Wohnquartier ist ein gelungenes Beispiel für zeitgemäßen Quartiersbau. Besonders das Baufeld 15 sticht hervor, das Architekt Philipp Schneider vom Architekturbüro ASP Architekten mit einer an die Gründerzeit angelehnten Riemchenfassade ausgestattet hat. Das Architekturbüro setzte auf eine Gestaltung, die die historischen Bezüge der Stadt aufgreift und gleichzeitig hohe Wohnqualität bietet.

Auszug aus:

Um diesen Anspruch zu erfüllen, plante Schneider eine hochwertige Ziegeloptik für die Fassade, die sich harmonisch in das Hildesheimer Stadtbild einfügt. Vandersanden lieferte dafür drei ECO-Riemchen-Sortierungen, die sowohl gestalterische als auch wirtschaftliche Anforderungen erfüllen. Das Konzept für das Baufeld 15 wurde im Rahmen eines konkurrierenden Vergabeverfahrens ausgewählt. Eine kostenintensive Vollsteinfassade haben die Entscheider frühzeitig ausgeschlossen, weshalb sich die Wahl auf Riemchen als wirtschaftliche Alternative konzentrierte. Die Entscheidung für die Vandersanden-Produkte fiel nach eingehender Prüfung verschiedener Möglichkeiten, wobei insbesondere die Kombination aus Qualität, Optik und Kosteneffizienz überzeugte. Insgesamt entstanden bei dem Projekt 89 Wohnungen unterschiedlicher Größe sowie eine in die Planung integrierte Tiefgarage, die ausreichend Stellplätze bietet.

Nachhaltig und wirtschaftlich

Die gewählten Vandersanden-Riemchen zeichnen sich durch eine hohe Langlebigkeit aus. Ihr Einsatz reduziert den Wartungsaufwand erheblich, da weder regelmäßiges Streichen noch aufwendige Reinigungsmaßnahmen erforderlich sind. Dadurch bleibt die Fassadenoptik langfristig erhalten, was sowohl zur Wertstabilität als auch zur Attraktivität in der Vermietung beiträgt. Um eine einheitliche und ruhige Fassadengestaltung zu erzielen, ließen die Architekten die gewählten Farbsortierungen homogenisieren, indem sie die Fugenfarbe an die Riemchen angepasst haben. Die Fensterlaibungen hat Architekt Schneider ebenfalls in Fugenfarbe streichen lassen. Einerseits für mehr Homogenität, andererseits, um die Kosten weiter zu senken. Denn so fällt es nicht auf, dass die Laibungen gar nicht mit Riemchen verkleidet sind. So wirken die Fassaden geschlossen und homogen, aus der Nähe betrachtet offenbaren sie jedoch feine gestalterische Akzente.

Der große, schwarz gefasste Torbogen als einladende Geste im Objekt. Trotz Kostenrestriktionen wurden hochwertige und langfristig schöne Riemchenfassaden geschaffen.
BILD: VANDERSANDEN

1 | Für die Fassaden fiel die Entscheidung auf die Riemchen „Heart Brick“ in dominantem Rot (ca. 53.000 Stück), „Dark Fortress“ in Dunkelbraun (ca. 34.000 Stück) und auf „Roman Theatre“ in Grau-Hellgrau nuanciert (ca. 24.000 Stück) von Vandersanden.
BILD: VANDERSANDEN

Gestalterische Klarheit

Die Fassadengestaltung von Architekt Philipp Schneider von ASP Architekten zielt auf eine ruhige, wertige Optik, die nicht den Eindruck einer Riemchenverkleidung vermittelt. Durch die bewusste Wahl der Fugenfarben und spannenden Verbänden gelang es, ein harmonisches Gesamtbild zu erzielen, das zugleich eine gewisse Spannung in der Detailbetrachtung bietet. Die vertikal angeordneten Riemchen im Sockelbereich, alternierend mit horizontalen Reihen, ziehen sich als markantes Gestaltungselement um das gesamte Gebäude und sorgen für einen dezenten Aha-Effekt beim Herantreten.

Viel Platz für Begegnungen

Die Eingänge zu den Gebäuden führen über den Hof, um selbigen zu einem Ort der Begegnung zu machen. „Wir kennen das schon – Innenhöfen fehlt es häufig an Zugänglichkeit. Wären die Zugänge auf der Außenseite der Gebäude, verkrümelten sich die Bewohner in ihre Treppenhäuser, und der wohlgestaltete Innenhof bliebe vielmals ungenutzt. Wir wollten mit unserer Planung aber unbedingt ein funktionierendes Nachbarschaftsgefüge etablieren. Denn jetzt sehen sich die Bewohner häufiger, können ihre Kinder einfach im Hof spielen lassen, ohne Gefahr zu laufen, dass sie straßenseitig verloren gingen. Und der Hof wird zum geschützten Ort für alle Anwohner, nicht nur für die Kinder“, erklärt Schneider das Konzept. „Zudem begrüßt der große Torbogen die Menschen mit einer herzlichen, einladenden Geste.“

Nachhaltigkeit als wichtiger Faktor

Die Wahl der Strangpressriemchen für die Fassadengestaltung steht nicht nur für wirtschaftliche Effizienz, sondern auch für Nachhaltigkeit. Vandersanden verfolgt eine umfassende Umweltstrategie, die ressourcenschonende Produktionsmethoden und eine langfristige Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft einschließt. Diesem Ansatz folgend, wurde bei der Planung des Baufelds 15 nicht nur auf gestalterische Qualität, sondern auch auf eine umweltfreundliche Bauweise geachtet.

Weitere Informationen:


www.vandersanden.com

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