Die Vergabe von Grundstücken nach Konzeptqualität ermöglicht es, langfristig lebendige und vielfältige Quartiere zu schaffen. Welche rechtlichen Anforderungen sind hierbei zu beachten?
Der DomagkPark ist ein über 24 Hektar großes Areal im Münchner Stadtteil Schwabing-Freimann. Auf dem Gelände der ehemaligen Funkkaserne entstand ein vielfältiges neues Quartier mit Geschäften, Schulen, Kitas und geförderten Wohnungen. LATZ+PARTNER LandschaftsArchitekten Stadtplaner gestalteten die zentral in der Mitte gelegene Parkanlage, die das Areal als grünes Quartierszentrum prägt.
In Hamburg führten der Bau eines mehrgeschossigen Wohnbaus und die Frage der passenden Honorierung zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Die Frage war, ob der Wohnkomplex aus vier Teilen und Tiefgarage als ein, zwei oder fünf Gebäude honoriert werden sollte.
Klimaschonend, gemeinschaftlich und zukunftsfähig – so wohnt es sich im Berliner Möckernkiez. Seit 2016 ist die NATURSTROM AG als Energiepartnerin an Bord des deutschlandweit ambitioniertesten genossenschaftlichen Neubauprojekts und hat das umweltschonende Energiekonzept des Quartiers entwickelt und verwirklicht. Heute beliefert der Öko-Energieversorger die Bewohnerinnen und Bewohner mit vor Ort erzeugtem grünen Strom sowie sauberer Wärme und zeigt so, dass eine dezentrale Energiewende im urbanen Raum möglich ist.
Wie lässt es sich erreichen, dass der Wohnungsneubau qualitativ hochwertig, aber auch flächeneffizient ist? Um diese Frage zu beantworten, hat die Berliner HOWOGE ein Wohnungsbewertungssystem entwickelt. Es dient als Leitlinie für die Planer und kommt letztlich auch den Mietern zugute.
Im Frankfurter Stadtteil Oberrad hat schneider+schumacher im Auftrag der ABG FRANKFURT HOLDING im Jahr 2018 ein Wohnungsbauprojekt errichtet. Dafür wurde ein universell einsetzbarer Wohnungsbautypus entwickelt, der an die Bedingungen des Ortes adaptierbar ist und sich so räumlich und architektonisch in sein Umfeld einfügt.
In München-Schwabing ist ein Wohngebäude entstanden, das aufgrund der Verwendung von Stahlbeton-Fertigteilen, seiner Sichtbeton-Optik und dem Mobilitätsanspruch der Bewohner, sich ohne Auto fortzubewegen, ein besonderes Projekt ist. Das Baugruppen-Haus wurde 2015 fertiggestellt und hat dennoch nichts an Aktualität verloren.
Die vielfältigen gesellschaftlichen Transformationsprozesse – darunter vor allem der demografische Wandel – erfordern innovative Ansätze auf kommunaler Ebene, um diese Prozesse mit einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Stadt- und Regionalentwicklung in Deutschland überein zu bringen. Mit KomMonitor steht dafür ein GIS-gestütztes Monitoringsystem als Tool der praxisnahen Entscheidungsunterstützung zur Verfügung.
Nach dem Motto „Mehr Stadt an neuen Orten“ werden am Hamburger Stadtrand derzeit drei Areale entwickelt, die bisher überwiegend landwirtschaftlich genutzt wurden. Eines davon ist der Stadtteil Oberbillwerder, in dem in den nächsten 20 Jahren rund 7.000 Wohnungen, 4.000 bis 5.000 Arbeitsplätze, zwei Grundschulen, ein Bildungs- und Gemeinschaftszentrum und 28 ha Grün- und Freiflächen entstehen werden.
Hat eine Gemeinde beschlossen, einen Bebauungsplan aufzustellen, zu ändern oder aufzuheben, so kann sie zur Sicherung der Planung durch Satzung eine Veränderungssperre beschließen. Diese bewirkt, dass bestimmte wertsteigernde Veränderungen der Grundstücke nicht vorgenommen oder genehmigungsbedürftige bauliche Anlagen nicht errichtet oder geändert werden dürfen – wie etwa Wohngebäude. Doch welche Voraussetzungen gelten und welche Spielräume können genutzt werden?