News (3.2021): Difu-Studie zu Wohnen im Umland der Städte – Infos über ganzheitliche Quartiersentwicklung

News (3.2021): Difu-Studie zu Wohnen im Umland der Städte - Infos über ganzheitliche Quartiersentwicklung

Städtebau & Quartiersentwicklung

News (3.2021): Difu-Studie zu Wohnen im Umland der Städte – Infos über ganzheitliche Quartiersentwicklung

Foto (Header): © Christian Pauschert – stock.adobe.com

Auszug aus:

Difu-Studie

Wohnen im Umland der Städte

Abbildung: DIFU

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat untersucht, wie das Wohnen im Umland von Großstädten die städtischen Wohnungsmärkte entlasten kann. Die im Auftrag des Verbändebündnis Wohnungsbau erstellte Studie bezieht die Auswirkungen auf Infrastrukturen mit ein und berücksichtigt mögliche Folgen der Coronapandemie für den Wohnungsbau.

Um die Entlastung der Städte durch Wohnungsbau im Umland nachhaltig zu gestalten, muss die Stadtregion als Ganzes profitieren. Ziel des Entlastungswohnungsbaus sind weniger Ein- und Zweifamilienhäuser, die im Rahmen traditioneller Suburbanisierungsprozesse gebaut werden. Stattdessen sollte der Wohnungsneubau dazu beitragen, lebendige Quartiere zu schaffen und so auch Vorteile für die bereits ansässige Bevölkerung zu erbringen.

Neubau im Umland ist vor allem dann wohnungspolitisch und städtebaulich sinnvoll, wenn bei der Planung auch die Infrastrukturen der öffentlichen Daseinsvorsorge berücksichtigt werden: Schulen, soziale Einrichtungen, Kulturangebote. Außerdem gilt es, eine Zunahme des motorisierten Individualverkehrs durch das Pendeln zu vermeiden. Die oft bereits ausgelasteten städtischen Verkehrsnetze sollten stattdessen durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und anderer umweltverträglicher Verkehrsformen entlastet werden.

Die Studie steht kostenlos zum Download zur Verfügung: www.difu.de/publikationen

Infos über ganzheitliche Quartiersentwicklung

EM-Power Europe und Power2Drive

Alle, die sich z. B. über Sektorenkopplung für ganzheitliche Quartiersentwicklung informieren möchten, sind auf der EM-Power Europe und der Power2Drive gut aufgehoben.
Abbildung: SOLAR PROMOTION

Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, lag für Herbert Grönemeyer schon 1984 eine Blume im Revier – die Stadt Bochum. Der Kohlestaub ist längst verflogen. Heute zeigt Bochum, wie die klimafreundliche Energieversorgung der Zukunft aussieht: Im April hat das Wohnungsunternehmen Vonovia seine neue Energiezentrale im Wohnquartier Bochum-Weitmar eingeweiht. Sie soll 81 energetisch sanierte Wohnungen zu mindestens 60 % mit dezentraler Wärme versorgen. Zu den innovativen Energietechnologien gehören ein Elektrolyseur zur Produktion von Wasserstoff aus Strom, Brennstoffzellen und Wärmepumpen. Den benötigten Strom erzeugt Vonovia zu 25 % lokal aus eigenen PV-Anlagen auf den Dächern ihrer Gebäude. Ein selbstlernendes Energiemanagementsystem soll dafür sorgen, dass der vor Ort generierte Strom an E-Ladesäulen, als Haushaltsstrom oder in Form von Wärme im Quartier genutzt wird.

Unter dem Projektnamen ODH@Bochum-Weitmar arbeiten neben der Vonovia weitere Partner aus Wirtschaft und Forschung an einer ganzheitlichen Quartiersentwicklung, die neben einer möglichst CO²-neutralen Strom- und Wärmeversorgung auch neue Mobilitätskonzepte berücksichtigt. Planer und Projektentwickler, Facilitymanager oder Energieversorger können sich auf der EM-Power Europe und der Power2Drive Europe umfassend über diese Themen informieren. Im Rahmen der The smarter E Europe finden beide Messen in diesem Jahr als kompakte Ausgabe Restart 2021 vom 6. bis 8. Oktober in München statt – zusammen mit der Intersolar Europe und der ees Europe.

www.em-power.eu
www.powertodrive.de

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