Editorial
Auf dass der Kreis sich schließt (Ausgabe 1.2026)
Text: Julia Ciriacy-Wantrup | Foto (Header): © Dee karen – stock.adobe.com
Auszug aus:
QUARTIER
Ausgabe 1.2026
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Soll Bauen zukunftsfähig sein, muss es sich an zirkulären Prinzipien orientieren. Gebäude gelten dabei als temporäre Materialdepots, deren Komponenten nach der Nutzung sortenrein demontiert und in neue Nutzungskreisläufe überführt werden.
Wie auch in anderen Themenfeldern des Bauwesens stellen digitale Ansätze starke Werkzeuge dar, um die Kreislaufwirtschaft effizient und skalierbar zu machen: angefangen bei Materialdatenbanken über Building Information Modeling (BIM) und den Einsatz digitaler Zwillinge bis hin zur vollständig digital organisierten Baustelle. Aus diesem Grund ist die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen ein Leitthema auf der digitalBAU 2026, die vom 24. – 26. März in Köln stattfindet. Dort gibt es vielfältige digitale Lösungen für zirkuläres Bauen zu entdecken. Unsere Messevorschau finden Sie in dieser Ausgabe ab Seite 42.
Wir beleuchten das kreislaufgerechte Bauen von verschiedenen Seiten und geben Einblick in die Forschung in Bezug auf die Bewertung der Demontierbarkeit von Bauteilen aus Holz (S. 14) sowie die Zirkularität im Holztafelbau (S. 6). Auch finden Sie spannende Projektvorstellungen zum Thema (S. 16).
Ihre
Julia Ciriacy-Wantrup
Chefredakteurin QUARTIER




