Kosten & Finanzierung
Finanzierung und Akteure kommunaler Wärmeplanung: Neue Geschäftsmodelle für die Wärmewende
Text: Julia Ciriacy-Wantrup | Foto (Header): © VECTORMINE – STOCK.ADOBE.COM
Mit der kommunalen Wärmeplanung liegt erstmals ein bundesweites Instrument vor, welches die Kommunen zur strategischen Befassung mit der zukünftigen Wärmeversorgung in ihrem Gemeindegebiet befähigt und gleichermaßen verpflichtet. Doch wie gelingt die Finanzierung der Wärmewende im Quartier und welche Betreibermodelle bringen die Umsetzung voran?
Auszug aus:
QUARTIER
Ausgabe 5.2026
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Inhalte des Beitrags
- Schlüsselinstrument der Wärmewende
- Worauf der kommunale Wärmeplan keine Antwort liefert
- Wer initiiert, investiert, setzt um und betreibt?
- Kommunaler Eigenbetrieb
- Contracting-Modelle
- Woher kommt das Kapital für die Transformation?
- Viele Wege führen zum Ziel
- Wärmegenossenschaften
- Crowdfunding
- Refinanzierung als soziale Frage
Bis Ende Juni 2026 haben bereits 2.836 Gemeinden (26,3%) einen kommunalen Wärmeplan erstellt, in weiteren 4.419 Gemeinden ist er aktuell in Arbeit [1].
Schlüsselinstrument der Wärmewende
Der kommunale Wärmeplan weist neben den lokalen Potenzialen erneuerbarer Energien auch Szenarien zur zukünftigen Versorgung aus. Besonders relevant ist hierbei die Aussage, ob und welche Gebiete und Quartiere zukünftig dezentral über gebäudeindividuelle Heizungstechnologien wie Wärmepumpen oder zentral über ein Wärme- oder Wasserstoffnetz versorgt werden sollen, wobei Letztgenannte in den bisher erstellten kommunalen Wärmeplänen nur eine klar untergeordnete Rolle einnehmen [2]. Neben diesen Kategorien gibt es noch die Kategorie der Prüfgebiete, in welchen die zukünftige Versorgung bislang unklar ist und in welchen weitere Untersuchungen notwendig sind, um eine finale Entscheidung über die zukünftige Versorgungsstruktur zu treffen. Auch wenn die Zuweisung in die Gebietstypen keine Garantie für den Aufbau neuer netzgebundener Versorgungsstrukturen darstellt, bietet sie Eigentümern wichtige Orientierung mit Blick auf die Frage, ob sich die Menschen selbst um die Dekarbonisierung ihrer Heizungsanlage kümmern müssen oder ob perspektivisch der Anschluss an ein (neues oder ausgebautes) Wärmenetz eine realistische Option darstellt.
Worauf der kommunale Wärmeplan keine Antwort liefert
Auch wenn durch den Wärmeplan somit grundsätzliches Orientierungswissen geschaffen wird, geben viele der Wärmepläne auf eine entscheidende Frage keine oder nur eine unvollständige Antwort: wie der Wärmeplan tatsächlich in die Umsetzung gebracht wird. Zwar sind konkrete Maßnahmen vorzusehen, diese bleiben allerdings häufig oberflächlich und gehen mit Blick auf die Umsetzung und die Frage, wer genau in welcher Rolle in der Umsetzung beteiligt ist, oft nicht ausreichend ins Detail. Für das Gelingen der Wärmewende und damit der Wärmeplan nach Erstellung nicht in der Schublade verschwindet, sind aber genau diese Detailfragen entscheidend.
Für die Umsetzung der Wärmewende sind umfassende Investitionen in die Transformation bestehender und den Aufbau neuer Infrastrukturen sowie in die Effizienz der versorgten Gebäude notwendig. Entsprechend hoch ist der Bedarf nach innovativen Finanzierungsformen und neuen Akteurskooperationen, um diese hohen Investitionen zu stemmen und aus der Umsetzung der Wärmewende erfolgreiche, tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Betreibermodell und Finanzierungsform haben zudem große Auswirkungen auf die Sozialverträglichkeit der Wärmewende und auf die Frage, ob erwirtschaftete Gewinne in der Region verbleiben oder nach außen abfließen. Aus kommunaler Perspektive sollte bei der Umsetzung der Wärmewende auf die Akteurs- und Betreiberfrage ein besonderes Augenmerk gelegt werden.
Wer initiiert, investiert, setzt um und betreibt?
Für die erfolgreiche Umsetzung eines Wärmewendeprojekts auf Quartiersebene braucht es zunächst einen Akteur, der das Vorhaben initiiert und vorantreibt. Auch für die Investitionen in und den Betrieb von Energieinfrastrukturen sind engagierte Akteure entscheidend. Besonders deutlich wird die Herausforderung beim Neubau von Wärmenetzen, wo große notwendige Investitionsvolumen auf einen hohen Bedarf an technischem Know-how und personellen Kapazitäten treffen. Gerade in kleineren, ländlich geprägten Kommunen mit geringer Wärmeabnahme ist die Suche nach einem Investor sowie Betreiber der Wärmenetzinfrastrukturen herausfordernd, auch weil kleinere Wärmenetze oft wirtschaftlich unattraktiver für typische Akteure im Bereich der netzgebundenen Wärmeversorgung sind [3].
Doch selbst wenn Drittinvestoren infrage kommen, kann es für Kommunen sinnvoll sein, alternative Ausgestaltungsmöglichkeiten zu prüfen, auch um bei zentralen Aspekten der Wärmeversorgung wie den eingesetzten Energiequellen oder der Preisgestaltung aktiv mitgestalten zu können.
Kommunaler Eigenbetrieb
Das oben beschriebene Akteursvakuum [4] bei der Umsetzung von Wärmenetzen besteht vor allem dort, wo es kein kommunales Stadtwerk gibt, das als Investor und Betreiber eines Wärmenetzes infrage kommt. In Deutschland gibt es etwa 1.000 Stadtwerke, welche sich explizit dem Ziel der kommunalen Daseinsvorsorge verpflichtet haben [5]. Stadtwerke sind je nach Organisationsform und Beteiligungsstruktur meist weniger stark auf kurzfristige Renditen ausgerichtet, was insbesondere für langfristige Projekte mit Blick auf die Bezahlbarkeit der Wärmeversorgung wichtig sein kann.
Durch die lokale Verankerung und das oft breite Portfolio an Dienstleistungen sind Stadtwerke zudem in der Lage, ganzheitliche Quartiersansätze unter Berücksichtigung der Interessen von Kommune und lokaler Bevölkerung zu entwickeln [6]. Je nach Umfang der kommunalen Beteiligung am Stadtwerk, behält die Kommune durch den unmittelbaren Einfluss auf die Ausgestaltung der Wärmewende größtmögliche Autonomie. Auch Fragen der Akzeptanz, die gerade bei Wärmenetzen mit Debatten um intransparente Preisgestaltung wichtig sind, können von einem lokalen Unternehmen, dessen erklärtes Ziel die Daseinsvorsorge und nicht Profitinteressen sind, häufig besser adressiert werden. Allerdings haben auch Stadtwerke mit Blick auf den immensen Transformationsdruck und den Bedarf nach Erschließung neuer technischer Geschäftsfelder spezifische Herausforderungen – gerade kleinere Stadt- oder Gemeindewerke können an personelle und finanzielle Kapazitätsgrenzen stoßen. Ein möglicher Ausweg: interkommunale Kooperationen (wie sie auch bei der kommunalen Wärmeplanung praktiziert werden), bei denen gemeinsame Strukturen und Expertise aufgebaut werden, von denen alle beteiligten Partner profitieren [3].
Contracting-Modelle
Neben dem kommunalen Eigenbetrieb bieten sich für viele Transformationsvorhaben der Wärmewende auch Contracting-Modelle an. Contracting beschreibt das Auslagern von Leistungen bei Umsetzung und Betrieb von Wärmeinfrastrukturen an einen Dritten, den sog. Contractor. Für die Wärmewende spielt in der Praxis bislang vor allem das so genannte Energieliefer-Contracting eine Rolle. Bei diesem beauftragen Kommunen, Wohnungsunternehmen oder lokale Industrie- und Gewerbeunternehmen einen Dienstleister mit der Wärmeversorgung. Neben der All-inclusive-Variante, bei welcher der Contractor für den Aufbau als auch den Betrieb der Infrastrukturen verantwortlich ist, gibt es auch Formen, bei denen nur der Betrieb ausgelagert wird (Betriebsführungscontracting).
Für Kommunen besonders spannend ist dabei mit Blick auf den Bau von Wärmenetzen das sog. Pachtmodell. Bei diesem investiert und baut die Kommune die Netzinfrastruktur, nicht aber die wärmeerzeugenden Anlagen. Anschließend verpachtet die Kommune das Netz an einen externen Energieversorger, welcher das Netz betreibt und zudem häufig in Wärmeerzeugungsanlagen wie Großwärmepumpen oder Erdwärmesonden investiert. Der Vorteil: Die Kommune kann die Betriebsrisiken und das notwendige Know-how auslagern und trotzdem Eigentumsrechte an der Energieinfrastruktur behalten. Die Pachteinnahmen können wiederum für die Refinanzierung der anfänglichen Investitionen genutzt werden. Um den Gestaltungsspielraum etwa mit Blick auf die Ausrichtung des Erzeugerparks im Sinne der kommunalen Wärmeplanung zu behalten, können vertragliche Abmachungen im Pachtvertrag genutzt werden, wie durch Festlegung eines fixen CO₂-Reduktionspfades [3].
In der Praxis bislang weniger relevant ist das sog. Energiespar-Contracting. Dieses hat nicht die Energielieferung, sondern die Reduktion des Wärmebedarfs durch energetische Modernisierung im Mittelpunkt. Der Contractor investiert in diesem Fall in Modernisierungsmaßnahmen an Gebäudehülle und Heizungsanlage und erhält als Contracting-Rate zur Refinanzierung einen Teil der erzielten Energiekosteneinsparungen [7]. Der große Vorteil für Gebäudeeigentümer: Sie müssen selbst keine Investitionen tätigen, profitieren aber unmittelbar von reduzierten Energiekosten sowie Co-Benefits der Sanierung wie einem höheren Wohnkomfort.
Woher kommt das Kapital für die Transformation?
Die Frage, wer wärmebezogene Quartiersprojekte initiiert, umsetzt und in Infrastrukturen sowie die Modernisierung des Gebäudebestands investiert, ist eng mit der Frage nach der Finanzierung verwoben. Wärmenetze, aber auch erneuerbare Wärmequellen wie Tiefengeothermie, zeichnen sich anders als fossile Technologien wie Erdgaskessel durch hohe Anfangsinvestitionen und verhältnismäßig geringe laufende Kosten aus. Während dies mit Blick auf die Energiepreissicherheit einen deutlichen Mehrwert bietet, vergrößert der hohe anfängliche Investitionsbedarf den Bedarf an innovativen Finanzierungswegen für die Maßnahmen.
Viele Wege führen zum Ziel
Für die Finanzierung der Wärmewende im Quartier kommen dabei unterschiedliche Finanzierungskanäle infrage. Welche Finanzierungsform vorzuziehen ist, hängt von den umgesetzten Maßnahmen und den handelnden Akteuren ab. In der Praxis finden sich zudem in aller Regel Mischformen unterschiedlicher Finanzierungskanäle. Neben klassischen Finanzierungsformen wie der Eigenfinanzierung durch Kommune sowie Stadtwerk oder der teilweisen Fremdfinanzierung über Darlehen und Kredite sowie Fördermittel, braucht es mit Blick auf den immensen Investitionsbedarf jedoch auch neue Wege, um insbesondere privates Kapital für die Wärmewende zu gewinnen. Neben privaten Unternehmen werden bei der Finanzierung in den letzten Jahren daher vermehrt auch Bürger vor Ort und darüber hinaus in den Blick genommen.
Wärmegenossenschaften
Bürgerenergiegenossenschaften (BEG) kennt man in Deutschland bislang v. a. aus der Stromerzeugung durch Photovoltaik und Windenergieanlagen. Doch auch im Bau und Betrieb von Wärmenetzen sowie in der Wärmebereitstellung und -speicherung kommt BEG in den letzten Jahren eine steigende Bedeutung zu [8]. Gerade in kleinen Kommunen, in denen kein Aufbau großer Wärmenetzinfrastrukturen geplant ist oder das genannte Akteursvakuum besteht, können BEG einen wichtigen Beitrag für die Umsetzung der Wärmewende spielen.
Wärmegenossenschaften sind meist lokal verankert, häufig sind die Genossenschaftsmitglieder selbst Kunden des Wärmenetzes. BEG schaffen Transparenz, demokratische Mitsprache und größtmögliche Gestaltungsspielräume bei der eigene Wärmeversorgung und tragen so zur Akzeptanz für die netzgebundene erneuerbare Versorgungslösung bei. Je nach BEG können Anteile schon ab unter 100 Euro erworben werden [9], was Haushalten mit mittleren oder niedrigen Einkommen ermöglicht, aktiv an der Wärmewende zu partizipieren. Für die Gründung und den Erfolg von BEG spielen Kommunen eine zentrale Rolle. Durch die Einladung zu quartiersweiten Vernetzungstreffen kann die Kommune die Gründung von BEG vorantreiben. In Zinsverhandlungen mit Banken kann die Kommune durch Bürgschaften unterstützen, mit Blick auf die Umsetzung des Netzes kann die Kommune zudem durch die Bereitstellung von Flächen oder den Anschluss kommunaler Liegenschaften an das Netz beitragen.
Crowdfunding
Eine weitere Form der Beteiligung von Bürgern ist das Crowdfunding. Auf einer Online-Plattform wird ein Wärmewendeprojekt vorgestellt und Menschen und ggf. Unternehmen die Möglichkeit gegeben, sich aktiv an der Finanzierung des Projektes zu beteiligen. Beim Crowdfunding wird gezielt versucht, eine große Anzahl kleinerer Investoren für die finanzielle Unterstützung des Projekts zu gewinnen. Zentraler Vorteil des Modells ist der unkomplizierte Zugang für Investierende, was Menschen mit geringem Vermögen die Beteiligung an Wärmewendeprojekten ermöglicht. Crowdfunding bietet Bürgern die Möglichkeit, eine Rendite zu erwirtschaften und somit auch finanziell an der Wärmewende teilzuhaben. Dies kann sich wiederum stark positiv auf die Akzeptanz der umgesetzten Maßnahmen und damit auf den Erfolg der Wärmewende in der Kommune auswirken. Crowdfunding-Kampagnen können zudem so ausgestaltet werden, dass die lokale Bevölkerung profitiert, wie das Beispiel aus Hennigsdorf zeigt.
Refinanzierung als soziale Frage
Die kommunale Wärmewende nimmt Fahrt auf und innovative Betreiber- und Finanzierungsmodelle setzen sich stärker in der Praxis durch. Für die Sozialverträglichkeit der Wärmewende ist häufig jedoch nicht die Finanzierung der Investitionen, sondern die Frage, wie die getätigten Investitionen refinanziert werden, entscheidend. Gerade in Quartieren mit hohen Anteilen von Eigentümern und Mietenden mit mittleren und geringen Einkommen geht es häufig weniger um die finanzielle Beteiligung, sondern darum, dass die Wärmeversorgung zukünftig bezahlbar bleibt.
Gerade in diesen Gebieten braucht es für eine bezahlbare und akzeptierte Wärmewende gemeinwohlorientierte, langfristig ausgerichtete Investoren, die statt kurzfristiger Renditen die Sozialverträglichkeit einer zukünftig klimaneutralen Wärmeversorgung im Quartier in den Fokus nehmen. Solidarmodelle mit einkommensabhängigen Wärmekosten können hierbei ein Ansatz sein, um in heterogenen Quartieren das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und Verdrängung entgegenzuwirken. Denn neben technischen und ökonomischen Fragen, ist die Wärmewende auch eine soziale Frage und ein Ausgangspunkt für die Diskussion, wie wir im Quartier zukünftig gemeinsam leben wollen.
Beispiel Stadtwerke-Modell bzw. Kommunaler Eigenbetrieb
Wie eine wärmebezogene, integrierte Quartiersentwicklung durch ein Stadtwerk aussehen kann, zeigt die Rheinenergie AG – ein kommunales Unternehmen der Stadt Köln – im Stadtviertel Sürther Feld. Neben der Versorgung über ein Nahwärmenetz werden die Haushalte und das Quartier mit Strom, Smart-Home-Lösungen und E‐Ladesäulen ausgestattet. Das Modell wird entsprechend passend als „Rundum-Sorglos-Paket“ beschrieben, da neben dem Betrieb der Anlagen auch Instandhaltung und Abrechnung durch die Stadtwerke angeboten werden [5].
Beispiel Wärmegenossenschafts-Modell
Im Berliner Stadtquartier Eichkamp entsteht in einer Ein- und Zweifamilienhaussiedlung ein bürgerschaftlich getragenes kaltes Nahwärmenetz. Das aus einer nachbarschaftlichen Initiative heraus initiierte Projekt befindet sich kurz vor Beginn des ersten Bauabschnitts. Die Anschlusskosten von etwa 13.000 netto ermöglichen laut Planung einen Mischpreis der klimaneutralen Wärmeversorgung zwischen 16 und 18 ct/ kWh (netto).
https://nahwaerme-eichkamp.berlin
Beispiele für Crowdfunding-Ansätze
Wie Crowdfunding in der Praxis funktioniert, zeigten die Stadtwerke Hennigsdorf bereits vor einigen Jahren. Über eine Crowdfunding-Plattform wurde ein Großwärmespeicher durch Crowdinvestments finanziert. Die Finanzierung erfolgte über einen Zeitraum von zehn Jahren mit einer festen Verzinsung von 4,5%. Besonders an der Kampagne war der starke Fokus auf eine lokale Verankerung: In den ersten zwei Monaten durften nur Bürger vor Ort sowie Angestellte des Stadtwerks investieren – erst danach wurde das Investment auch für weitere Personen außerhalb der Gemeinde freigeschaltet – zudem mit leicht schlechteren Konditionen.
www.dkb-crowdfunding.de/waermespeicherhennigsdorf
Dass Crowdfunding auch im Bereich der energetischen Modernisierung funktionieren kann, zeigt ein Beispiel aus dem fränkischen Kitzingen. Auf dem Gebiet einer ehemaligen Kaserne entsteht dort ein klimaneutrales Wohnquartier mit 104 Wohnungen, welches teilweise durch Crowdinvesting finanziert wurde. Ab einem Investment von 250 € konnten sich Interessierte am Projekt beteiligen, mit einer jährlichen Verzinsung in Höhe von 8%.
www.energiesprong.de/projekte-anbieter/projekte-in-deutschland/westquartier-kitzingen
Quellen
(alle angesehen am 00.00.2000)
[1] Arnold-Drmic, Andrea & Thiele, Justus (2026): Status quo der kommunalen Wärmeplanung. 1. Halbjahresbericht 2026 (Stand 30.06.2026). Bonn: BBSR (Hrsg.).
[2] Stobbe, M.; Groeger, H.; Bürger, V.; Kost, C. & Thomsen, J. (2026): Kommunale Wärmeplanung in Deutschland. Auswertung abgeschlossener Wärmepläne im Projekt KOMpare (Stand 07/2026). Freiburg: Öko-Institut e. V. (Hrsg.).
[3] Baerens, Tidian (2025): Wärme, die verbindet: Betreiberstrukturen und Kooperationsmodelle für Wärmenetze in Kommunen. 11/2026. Berlin: IÖW (Hrsg.).
[4] Schmelcher, Susanne (2024): Lessons to be learned from the Danish Neighbor: The Missing Actor in the Heat Market: How to fill the Gap in Germany. Berlin: dena (Hrsg.).
[5] Beier, Carsten; Grunwald, Leander; Hagemeier, Anne; Hunstock, Björn; Krassowski, Joachim & Witkowski, Sonja (2020): Abschlussbericht des Forschungsvorhabens TrafoSW – Transformation von Stadtwerken als wichtige Säule der Energiewende. 25.09.2020.
[6] Bergmann, Janis; Weiß, Julika & Salecki, Steven (2025): Geschäftsmodelle für die Wärmewende im Quartier. Handlungsfelder, Betreibermodelle, Finanzierungskonzepte. Berlin, April 2025: IÖW (Hrsg.).
[7] dena [Deutsche Energie-Agentur] (2017): Leitfaden Energiespar-Contracting (ESC). Berlin.
[8] DGRV [Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V.] (2023): Energiegenossenschaften 2023 – Jahresumfrage des DGRV. Juli 2023. Eingesehen am 28.09.2026 unter: https://www.dgrv.de/wp-content/uploads/2023/07/DGRV_Umfrage_Energiegenossenschaften_2023.pdf
[9] Moll, Mareen; Keller, Josephine; Engelmann, Ralf; Folz, Anja; Henkes, Thorsten & Schmidt, Katrin (2016): Geschäftsmodelle für Bürgerenergiegenossenschaften – Markterfassung und Zukunftsperspektiven. Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH, August. Eingesehen am 28.09.2026 unter: https://laneg.de/fileadmin/medien/Dokumente/Downloads/Buergerenergiegenossenschaften_Broschuere_160210_Small.pdf
Der Autor
Janis Weber
Janis Weber ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin. Der Energieökonom befasst sich in seiner Arbeit schwerpunktmäßig mit den sozioökonomischen Herausforderungen der Wärmewende. Ein Fokus liegt auf der ökonomischen Bewertung von Wärmeversorgungskonzepten und energetischen Sanierungsmaßnahmen aus Sicht von Gebäudeeigentümern und Mietenden.
www.ioew.de








