STOLPERFREIE ÜBERGÄNGE AN AUSSENTÜREN

Kosteneffizient und schnell

Text: ALUMAT | Fotos: © Martin Raffeiner

Wohnen in der Stadt wird immer mehr zur Herausforderung für Planer und Architekten. Bezahlbaren Wohnraum für alle Generationen zu schaffen muss hier der Ansatz sein – von der jungen Familie mit kleinen Kindern bis hin zu Senioren. Gerade für diese beiden Altersgruppen ist es wichtig, barrierefreie Übergänge zu schaffen und keine Stolperfallen an Türschwellen zu haben, die zu Stürzen und Verletzungen führen.

Hier kommt die Magnet-Nullschwelle von ALUMAT ins Spiel, die es in zwei Varianten gibt – einmal für den Neubau und einmal für die Renovierung. Die Magnet-Nullschwelle für den Neubau heißt bei ALUMAT Typ MFAT, mit dem Zusatz MFAT-10 passend für Elemente aus Holz, als MFAT-20 für Kunststoff- und Alutüren. Beiden Ausführungen gemeinsam ist, dass die Lösungen einfach zu reinigen sind. Die Magnet-Flachschwelle Typ MFZ kommt insbesondere in der Sanierung und Renovierung zum Einsatz, um Gebäude für die Zukunft fit zu machen und schwellenlos zu gestalten.

Dabei ist der Umbau von beispielsweise einer Zwei-Zentimeter-Schwelle hin zu einem barrierefreien Übergang für den Fachmann relativ leicht durchzuführen. Unter optimalen Gegebenheiten ist der komplette Austausch an der Schwelle innerhalb von ca. drei Stunden möglich. „Unsere Umbaulösung kann schnell eingesetzt werden und ist obendrein kosteneffizient“, betont ALUMAT-Geschäftsführerin Claudia Rager-Frey. Denn im Gegensatz zu einem kompletten Türaustausch kostet der Schwellenumbau nur einen Bruchteil und ist in vielen Fällen aus technischer Sicht möglich.

Luft- und Wasserdichtheit

Wichtig für Planer und Eigentümer: Die ALUMAT-Nullschwelle ist dank der Magnet-Doppeldichtung luft- und wasserdicht. Sie weist eine Schlagregendichtheit der Klasse 9A auf und hält somit einem Druck bis 600 Pascal stand. Auch in puncto Wärmedämmung erreicht sie Topwerte z. B. ist das Neubauprofil sogar passivhauszertifiziert und das Renovierungsprofil erreicht mit der passenden Tür einen Uw-Wert von 0,84 W/(m²·K).

Ausgezeichnet

Das ALUMAT-Türrenovierungsprofil ist erst kürzlich vom Institut für Universal Design mit dem „Universal Design Gold Award“ und dem „Universal Design Expert Award“ ausgezeichnet worden. Die Expert Jury war überzeugt von der ALUMAT Frey GmbH, „die mit ihrem Türrenovierungsprofil mit Magnet-Dichtungen ein Zurückbauen von hinderlichen Türschwellen und damit energieeffizientes Sanieren ermöglicht“. Zudem wurde das Renovierungsprofil ebenfalls von der Consumer Jury bewertet und erhält damit den „Universal Design Consumer Award“. Weiterhin wurde das Neubauprofil – „die weltweit erste passivhauszertifizierte Nullschwelle für Außentüren“ – ebenfalls mit dem Expert- und dem Consumer-Award ausgezeichnet.

Schwellenlose Erschließung von Freisitzen

Gute Nachrichten gibt es übrigens auch aus dem hohen Norden für das Kaufbeurer Familienunternehmen ALUMAT, insbesondere für alle Nutzer, denen Schwellen ein fortwährendes Ärgernis oder – im schlimmsten Fall – ein unüberwindbares Hindernis sind. So hat Hamburg seine Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB) dahingehend geändert, dass es praktisch keine zulässigen Alternativen mehr zu den vorgeschriebenen Nullschwellen am Freisitz gibt. Bisher hatten sich Planer und Bauausführende bis heute auf den Feigenblatt-Passus in der DIN 18040 bezogen, nach dem Schwellen unzulässig, es sei denn technisch unabdingbar seien – und tun dies in vielen Bundesländern bis heute. Claudia Rager-Frey, Geschäftsführerin von ALUMAT, kommentierte die Änderung in Hamburg in einer ersten Reaktion: „Das sind tolle Nachrichten, für diese Erkenntnis haben wir seit Jahrzehnten gekämpft – und hoffen nun, dass die anderen Bundesländer schnellstmöglich nachziehen.“ Sollte keine schwellenlose Erschließung von Freisitzen angestrebt sein, ist in Hamburg von nun an ein entsprechender Nachweis über die vermeintliche technische Unabdingbarkeit vorgeschrieben.

Weitere Informationen unter www.alumat.de.

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